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HDR - High Dynamic Range
High Dynamic Range (HDR) bezeichnet das maxmimale dynamische Kontrastverhältnis in einem Bild. Bei der chemischen Photographie wird ein Kontrastverhältnis von 10.000:1 erreicht und bei der digitalen Photographie 1.000:1. Diese normalen Bilder nennt man LDRI (Low Dynamic Range Image), wobei HDRI (High Dynamic Range Image) ein Kontrastverhältnis von 200.000:1 erreichen.
Zur Darstellung dieser Bilder benötigt man spezielle HDR-Displays da normale Monitore mit ihren 256 Helligkeitswerten die kontrastreichen Bilder nicht darstellen kann. Durch die Benutzung von sog. Tone Mapping-Tools kann man den Eindruck von HDR-Bildern auf normalen Monitoren nachahmen indem der Helligkeitsbereich auf die darstelbaren 256 helligkeitswerte heruntergeregelt wird.
Vor kurzer Zeit waren digitale Bilder oder Filme fast immer über- oder unterbelichtet was ihre Unbeliebheit nur förderte. Durch den neu aufgekommenen Dynamikumfang bei der digitalen Photographie hat die analoge Photographie einen großen Vorteil eingebußt. Dennoch hat der Dynamikumfang bei der digitalen Photographie auch seine Preis, da sie sehr kostspielig ist und auch eine lange Belichtungszeit voraussetzt was bewegte Bilder sehr schwer macht.
Der große Umfang an Dynamik ist möglich durch mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten wobei für jeden Bildbereich eine optimal belichtete Version genutzt wird. Dadurch erreicht man anstatt der, für die digitale Photographie typischen, blassen Darstellung eine sehr gute Dynamik und sattere, organischere und natürlichere Farben.
