Archiv für die März, 2010

Warenwirtschaft - Materialwirtschaft

Die Warenwirtschaft hat drei primäre Ziele. Zuerst das Sachziel indem sicher gestellt wird, das die nötigen Güter bereitgestellt werden, wenn man sie braucht. Hierbei merkt man sich die Sechs “R” der Marktwirtschaft (MaWi).
Man stellt die Zahlungsfähigkeit hinsichtlich der richtigen Menge, der richtigen Produkte, in der richtigen Qualität, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und zum richtigen Preis sicher. Das Formziel versucht Kosten einzusparen indem man Kosten optimiert. Das heißt man überprüft Fehlermeldungen und wägt zwischen den Kosten ab.
Das Sozialziel dient dem Umweltschutz. Man beachtet Richtlinien im Zusammenhang mit Gebrauch und Versorgung der Lagerbestände.

Die Warenwirtschaft hat ihr Aufgabengebiet in der Betriebswirtschaftslehre. Sie beschäftigt sich mit der Verwaltung zeitlicher, mengenmäßiger, qualitativen und räumlichen Plannungen und Steuerung der Materialbewegungen.
Hier sind die Funktionen von der “intergrierten” bis zur “total intergrierten Materialwirtschaft” aufgebaut. Der Minimumansatz, sprich die “intergrierte Materialwirtschaft”, besteht aus Beschaffungsmarktforschung, Bedarfsermittlung, Logistik, Lagerung und Transport, Produktion, Verbrauchsermittlung und Entsorgung. Fügt man die Produktionsplanung dazu, bekommt man die “erweitert integrierte Materialwirtschaft”. Fügt man die Distribution (= Absatzlogistik. Sie umfasst alle Marketingaktivitäten die mit der Güterübertragung und den Wirtschaftseinheiten, sprich Betriebe, Haushalte, Unternehmen etc. zusammenhängen. Entschließt sich das Unternehemen, direkt zum Kunden zu gehen oder über Zwischenhändlern zu arbeiten?), entsteht der Maximumansatz oder die sogenannte “total intergrierte Warenwirtschaft”.

Ihre Funktion bezogen auf Objekte, werden in Dienstleistungen sowie Handelswaren ausgeführt. Auch Objekte, wie Stoffe und Bauteile, Materialien, Betriebsttoffe die unmittelbar in das Produkt eingehen, zählen zu den Funktionen. Ebenfalls sind Abfall- und Verschleißstoffe ein Teil und auch Kuppelprodukte die beispielsweise zum Verschnitt eines Metallbleches benutzt werden, Teil der Funktion. Produkte aus Eigenanfertigung zählen ebenfalls dazu.

Die Warenwirtschaftspolitik
Oder die Materialwirtschaftspolitik. Sie ist ein Bereich der Unternehmenspolitik und umfasst alle Bestrebungen, Handlungen und Maßnahmen mit dem Ziel, den materialwissenschaftlichen Prozess zu kontrollieren.

Andere Funktionsbereiche
Die Warenwirtschaft hat viele andere Funktionsbereiche.
Zuerst die Logistik, die sich primär mit Güte- und Informationsströmen eines Unternehmens beschäftigt. Das heißt es werden Lager-, Produktions-, Transport-, Personal-. und Materialkosten ermittelt, die zu den Informationsströmen zählen.

Der zweite Punkt ist die Finanzbuchhaltung. Sie verbindet die Materialwirtschaft mit der Finanzbuchhaltung und dem Controlling. Lagerbestände werden bewertet sowie die Bestansmenge im Lager. Die Preise sollten deshalb immer korrekt sein. Ist dies nicht der Fall müssen sie durch eine Inventur neu ermittelt werden.
An dritter Stelle steht das Controlling, indem der Marktverbrauch auf Mengen- und Preisabweichungen ermittelt wird. Im Produktionscontrolling werden Istkosten neu ermittelt. Man steuert die Planung um ein Ziel zu finden und trägt Verantwortung für die Zielerreichung.
Alle drei Funktionsbereiche werden in der Marktwirtschaft gebraucht, jedoch nur teilweise und haben noch andere Funktionsbereiche in denen man mehr auf sie näher eingeht.

Die kostenlose Warenwirtschaftssoftware gibt es bei Cao-Faktura

Kostenpflichtige, aber ausgereifte Warenwirtschaftsoftware gibt es bei AbamSoft oder Deltra.